Daten und Dokumente

 

Auf dieser Seite sind die wichtigsten Daten und Dokumente zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie in Schleswig-Holstein bereit gestellt: gesetzliche Grundlagen, Berichte an die EU, Arbeitsunterlagen, interne Berichte. Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert.

Zeitplan

  • Übersicht Zeit-Aufgabenplan

    Status Artikel WRRL Fristen
    Inkrafttreten 24 12/2000
    Rechtliche Umsetzung
    Erlass der Rechtsvorschriften 23 12/2003
    Benennung der zuständigen Behörden gegenüber EU 3 (8) 6/2004
    Bestandsaufnahme
    Analyse der Merkmale eines Flußgebiets 5 (1) 12/2004
    Verzeichnis der Schutzgebiete 6 (1) 12/2004
    Überwachungsprogramme
    Aufstellung und Umsetzung 8 12/2006
    Bewirtschaftungsplan und Maßnahmenprogramm
    Aufstellung und Veröffentlichung des Bewirtschaftungsplans mit dem Maßnahmenprogramms 13 (6) 12/2009
    Information und Anhörung der Öffentlichkeit
    Zeitplan und Arbeitsprogramm 14 (1a) 12/2006
    Entwürfe des Bewirtschaftungsplans 14 (1c) 12/2008
    Zielerreichung
    Guter Zustand der Gewässer bzw. gutes ökologisches Potenzial 4 (1a) 12/2015
  • Zeitplan für die formale Öffentlichkeitsbeteiligung

    Fristen für die formale Beteiligung der Öffentlichkeit
    Auf der Grundlage von Artikel 14 EG-WRRL über die formale Einbindung der Bevölkerung in die Planung und Umsetzung der Bewirtschaftungspläne der Flussgebietseinheiten hat sich Schleswig-Holstein den folgenden detaillierten Zeitplan gegeben.

    Das Konsultationsverfahren wird sich auf öffentliche Veranstaltungen, Print- und Internetveröffentlichungen stützen.
    Aufgabe Frist
    Veröffentlichung des Arbeitsprogramms für die Aufstellung des Bewirtschaftungsplans, einschließlich eines Zeitplans
    22. Dezember 2006
    Stellungnahme der Öffentlichkeit zum Arbeitsprogramm und zum Zeitplan 30. Juni 2007
    Abgestimmter Zeitplan Arbeitsprogramm 30. November 2007
    Veröffentlichung eines Überblicks über die wichtigsten Wasserbewirtschaftungsfragen 22. Dezember 2007
    Stellungnahme der Öffentlichkeit zu den Wichtigsten Bewirtschaftungsfragen 31. Oktober 2008
    Abgestimmte Veröffentlichung Der wichtigsten Bewirtschaftungsfragen 30. November 2008
    Veröffentlichung der Entwürfe der Bewirtschaftungspläne für die Einzugsgebiete 30. Juni 2008
    (30. November 2008 für die Gesamtelbe)
    Stellungnahme der Öffentlichkeit zum Entwurf der Bewirtschaftungspläne 30. Juni 2009
    Überarbeitung der Bewirtschaftungspläne 30. September 2009
    Veröffentlichung der Bewirtschaftungspläne 30. September 2009
    (22. Dezember 2009 für die Gesamtelbe)

Vorbereitung der Umsetzung in Schleswig-Holstein

  • Bericht des Umweltministeriums "Einheitliche europäische Gewässerschutzpolitik" (2002)

    Im Hinblick auf die hohe Besiedlungsdichte, die intensive Landbewirtschaftung und die vielfältige Nutzung der Gewässer in Deutschland ist von vorn herein klar: Die Verwirklichung dieser neuen Ziele wird den Bundesländern erhebliche Anstrengungen abverlangen. Voraussichtlich wird nur ein Teil der Gewässer innerhalb der vorgegebenen Fristen in einen naturnahen ökologischen Zustand überführt werden können.
    Im Vorfeld der Umsetzungsarbeiten hat das Umweltministerium die derzeit vorhandenen Datengrundlagen für Schleswig-Holstein analysiert: Vorhandene Defizite wurden der Gewässerbeschaffenheit gegenüber abgeschätzt und Maßnahmen zu deren Beseitigung vorgeschlagen. Außerdem wurden die rechtlichen und organisatorischen Maßnahmen zur Umsetzung dargestellt und eine erste Kostenschätzung durchgeführt. Die Ergebnisse sind in einem Schlussbericht zusammengefasst worden.
    Inhalte: Anforderungen der WRRL

    • Umsetzungsaktivitäten auf verschiedenen Ebenen
    • Rechtliche und organisatorische Umsetzung
    • Fachliche Umsetzung
    • Defizite und Zielerreichungsgrad
    • Handlungsvorgaben
    • Personelle und finanzielle Auswirkungen

    Downloads

Rechtslage

Berichte zur Bestandsaufnahme

Landesinterne Berichte zur Bestandsaufnahme der Gewässer (2004)

  • Flussgebietseinheit Eider (C-Bericht)

    Der C-Bericht stellt die Ergebnisse der landesinternen Bestandsaufnahme und Erstbewertung der Oberflächengewässer und des Grundwassers dar. Es handelt sich um eine bis Ende 2003 durchgeführte detaillierte Analyse der verschiedenen Belastungen, die auf die schleswig-holsteinischen Gewässer einwirken. Auf der Grundlage des C-Berichtes wurde der bis zum 22.03.2005 der EU-Kommission vorzulegenden Bericht erstellt.

  • Flussgebietseinheit Schlei/Trave (C-Bericht)

    Der C-Bericht stellt die Ergebnisse der landesinternen Bestandsaufnahme und Erstbewertung der Oberflächengewässer und des Grundwassers dar. Es handelt sich um eine bis Ende 2003 durchgeführte detaillierte Analyse der verschiedenen Belastungen, die auf die schleswig-holsteinischen Gewässer einwirken. Auf der Grundlage des C-Berichtes wurde der bis zum 22.03.2005 der EU-Kommission vorzulegenden Bericht erstellt.

  • Teileinzugsgebiet Elbe (C- Bericht)

    Der C-Bericht stellt die Ergebnisse der landesinternen Bestandsaufnahme und Erstbewertung der Oberflächengewässer und des Grundwassers dar. Es handelt sich um eine bis Ende 2003 durchgeführte detaillierte Analyse der verschiedenen Belastungen, die auf die schleswig-holsteinischen Gewässer einwirken. Auf der Grundlage des C-Berichtes wurde der bis zum 22.03.2005 der EU-Kommission vorzulegenden Bericht erstellt.

Berichte an die EU-Kommission zur Bestandsaufnahme (2005)

Überwachungsprogramme

Erläuterungen zur Umsetzung der WRRL

Anhörungen 2006 / 2007

Weitere Dokumente zur Wasserwirtschaft

  • Bilanz der Abwasserbehandlung

  • Aufgrund der verbesserten Abwasserbehandlung hat sich in den vergangenen 17 Jahren die Verschmutzung der schleswig-holsteinischen Seen, Flüsse und der Küstengewässer in Nord- und Ostsee erheblich verringert. Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht „Abwasserbehandlung in Schleswig-Holstein“, den das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Landwirtschaft zum Tag des Wassers am 22. März 2005 veröffentlicht hat.

    Im Jahr 1988 waren das Massensterben von Seehunden in der Nordsee und die starke Vermehrung von Algen in der Ostsee Anlass für zahlreiche Programme zur Abwasserbehandlung. Heute sind in nahezu allen Gemeinden des Landes Kläranlagen und Abwasserleitungen vollständig ausgebaut. Die großen kommunalen Kläranlagen sind mit der besten zur Verfügung stehenden Technik zur Entfernung von Schadstoffen ausgerüstet.

    Das Kanalnetz wurde um mehr als die Hälfte verlängert und umfasst jetzt 22.282 Kilometer.

    Insgesamt wurden seit 1988 nahezu 1,8 Milliarden Euro in die Optimierung der Abwasseranlagen investiert.

    Downloads

  • LANU-Broschüre "Empfehlungen zum Bau von Sohlgleiten in S-H"
  • Bewertung Zustand Seen 2009
  • Tabelle Zustand Seen 2009